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Brennholz selber machen

 

Der Profi-Forstwirt bereitet das Kronenholz für die Selbstwerbung vor.Trockenes Holz im Ofen: sauber, umweltfreundlich und preiswert.Brennholz-Lagerung im Kreuzstapel

Im Wald wächst Wärme

Sie können Brennholz direkt beim Förster kaufen oder - ganz nach Wunsch - auch mit seiner Hilfe im Wald selbst zurechtschneiden. Leider sind zur Zeit in den Revierförstereien Volksdorf, Wohldorf und Duvenstedter Brook die Vorräte an trockenem, brennfertigen Holz ausverkauft. Dort können Sie Sie sich ab November - wie auch in den anderen Förstereien - Ihr Holz selbst aus dem Wald holen. Tipps zum selber machen, für das sogenannte "Selbstwerben" gibt es hier.

Unsere Rohstoffvorräte an Kohle und Erdöl sind nicht mehr erneuerbar. Mit dem nachhaltig genutzten Rohstoff Holz steht uns eine unerschöpfliche Energiequelle auch für künftige Generationen zur Verfügung. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und ein Energieträger mit unschlagbarer Ökobilanz. Ob das Holz verbrannt wird oder im Wald vermodert, hat den selben Effekt: es wird gleich viel CO2 freigesetzt, wie die Bäume im Verlaufe ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben - das ist Nachhaltigkeit pur.

Im Gegensatz dazu gelangt bei der Verbrennung von Kohle, Benzin und Öl zusätzliches CO2 in die Atmosphäre und zerstört das Gleichgewicht. Unser Brennholz fällt meist im Wald in Ihrer Nähe an. Es wird in kleinen Kreisläufen auf kurzen Wegen transportiert. Bei seiner Bereitstellung werden nur ca. 5 % seines Energiegehaltes durch den Einsatz fossiler Energie verbraucht.

10 Regeln für die richtige Lagerung

1. Heizen Sie ausschließlich mit naturbelassenem, lufttrockenem Holz in Scheiten oder Stücken mit maximal 20 % Restfeuchte.
2. Brennholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort - vor dem Lagern - gespalten. Das Austrocknen wird so wesentlich gefördert.
3. Die Größe der Scheite sollte Ihrer Feuerungsanlage angepasst sein. Je kleiner, desto besser trocknet das Holz aus.
4. Brennholz muss vor dem Verbrennen 2 bis 3 Jahre luftig gelagert und vor Regen und Feuchtigkeit geschützt werden. Maximale Restfeuchte = 20 %. So heizt es optimal und verbrennt schadstoffarm.
5. Brennholz lagert am besten unter einem vorgezogenen Dach entlang der Hauswand oder in einer luftigen Holzhütte. Im Kreuzstapel geschichtet trocknet es am schnellsten.
6. Lagern Sie frisch geschlagenes Heizholz nicht im Keller. Dort kann es nicht austrocknen, sondern stockt. Nur ganz trockenes Holz kann in einem gut belüfteten Keller gelagert werden.
7. Brennholz niemals in eine Plastikplane einpacken. Holz braucht Luft und Wind zum Trocknen.
8. Haben Sie Zweifel, ob Ihr Brennholz die optimale Feuchte erreicht hat, bitten Sie Ihren Schornsteinfegermeister um eine Überprüfung. Mit einem Brennholzfeuchte-Messgeräte kann Ihnen der exakte Wert angezeigt werden.
9. Zum Qualitätsbrennholz gehört auch eine gut gewartete Holzheizanlage. Beides zusammen garantiert Ihnen behagliches Wohnen und der Umwelt schadstofffreie Abgase.
10. Eine moderne Holzfeuerungstechnik ist heute preiswert in der Anschaffung. Ihre Umstellung von fossilen Brennstoffen auf den erneuerbaren Energieträger Holz wird staatlich unterstützt.